Im Sommersemester 2005 fand am Mainzer Institut für Theaterwissenschaft das szenische Projekt "Muss das Theater an der Darstellung des Holocausts scheitern?" statt. Es handelte sich um eine Collage aus Texten, die an das Werk Paul Celans angelehnt waren und die anlässlich der Stiftungsprofessur von Prof. Peter Ruzicka auf der Bühne präsentiert wurden.

Während einer rauschenden Premierenfeier beschlossen einige Teilnehmer des Projektes, weiterhin zusammen Theater machen zu wollen. Die Geburtsstunde von "Zugangsknoten".

Einige Monate später begannen die Arbeiten an der ersten Produktion, "Ab jetzt" von Alan Ayckbourn, die jedoch auf Grund von Anfangsschwierigkeiten nie realisiert wurde. Die erste Premiere fand erst im Wintersemester 2006/07 mit Eugène Ionescos "Die kahle Sängerin" statt.

Zugangsknoten ist eine Hochschulgruppe der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die im Jahr etwa 2-3 Theaterproduktionen kleiner und mittlerer Größe auf die Bühne bringt. Dabei gibt es keine spezielle Ausrichtung auf ein Theatergenre, wir spielen sowohl klassische als auch zeitgenössische Theaterstücke.

Nachdem im Sommersemester 2007 unsere zweite größere Produktion "Wörter und Körper" von Martin Heckmanns abgespielt war, entschlossen wir uns dazu, für das Wintersemester 07/08 nur eine kleine Produktion zu realisiseren. "Die Zoogeschichte" von Edward Albee feierte Anfang Dezember 2007 in ungewöhnlichem Ambiente im Kopierkeller des Philosophikums Premiere und wurde sogar mehrmals außerhalb der Uni gespielt.

Nach dieser eher kleineren Geschichte wagten wir uns wieder an eine große Produktion für das Wintersemester 2008/09. Bereits im Sommersemester wurde gecastet, besetzt und die kompletten Semesterferien über hart geprobt. Das Ergebnis war eine äußerst erfolgreiche Premiere in der ersten Semesterwoche und weitere, sehr volle Vorstellungen.

Für das Ende dieses Semesters ist die Realisation einer kleinen Performance, für das kommende Sommersemester die Inszenierung eines bekannten Klassikers geplant.